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Daniel Berger aktualisiert.
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28. September 2026 um 19:25 Uhr #1299
FamilienkasseFranzi
TeilnehmerIch kämpfe jetzt seit fast zwei Jahren mit meinem Gewicht und komme einfach nicht weiter. Mein Arzt hat eine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt, aber auch nach der Einstellung der Medikamente geht der Zeiger kaum runter. Ich ernähre mich eigentlich ganz vernünftig, keinen Zucker, wenig Weißmehl – und trotzdem stagniert alles. Ein Freund meinte, vielleicht steckt noch eine Lebensmittelunverträglichkeit dahinter, die den Stoffwechsel zusätzlich blockiert. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und weiß, wo man da sinnvoll anfangen kann? Bin für jeden Tipp dankbar.
29. September 2026 um 17:23 Uhr #1300SparfuchsSven
TeilnehmerDas kenne ich gut, Schilddrüse eingestellt und trotzdem passiert gefühlt nichts – frustrierend. Bei mir hat es erst geholfen, als ich wirklich konsequent ein Ernährungstagebuch geführt habe, über mehrere Wochen. Nicht zum Kalorien zählen, sondern um Muster zu erkennen: Wann fühl ich mich schlapp, wann ist der Bauch aufgebläht, wann läuft es gut. Hat mir mehr gebracht als jede Diät. Außerdem hab ich angefangen, nach dem Essen kurze Spaziergänge zu machen – klingt banal, aber der Blutzucker bleibt stabiler und ich hab weniger Heißhunger abends.
1. Oktober 2026 um 02:50 Uhr #1301janamaple3002
TeilnehmerDer Hinweis mit der Unverträglichkeit von deinem Freund ist gar nicht so weit hergeholt. Ich hatte jahrelang das gleiche Problem und irgendwann hat meine Ärztin eine Histaminintoleranz und eine Fruktosemalabsorption festgestellt – beides zusammen hat meinen Darm so beschäftigt, dass mein Körper dauerhaft im Stressmodus war. Abnehmen war da schlicht nicht drin.
Ich hatte damals vor dem Arzttermin schon selbst ein bisschen recherchiert und bin dabei auf diese Seite gestoßen, die ich wirklich hilfreich fand: Klinische Identifikation von Unverträglichkeitssymptomen sowie der methodische Vergleich zwischen Selbsttests und ärztlich geleiteter Diagnostik. – da wird gut erklärt, was Selbsttests aus der Apotheke leisten können und was nicht, und wann man wirklich zum Arzt muss. Hat mir geholfen, das Gespräch mit der Ärztin gezielter zu führen.
2. Oktober 2026 um 16:58 Uhr #1302Daniel Berger
ModeratorGuter Punkt mit den Unverträglichkeiten. Ich würde aber trotzdem dazu raten, nicht zu viele Baustellen gleichzeitig anzugehen – das wird sonst schnell überwältigend. Erst die Schilddrüsenwerte wirklich stabil bekommen (TSH, fT3, fT4 alles im Blick behalten, nicht nur TSH), und dann Schritt für Schritt schauen was sonst noch dranhängt. Manchmal braucht der Körper nach einer Schilddrüseneinstellung auch einfach länger als man denkt, bis der Stoffwechsel wieder anläuft. Bei meiner Frau waren es fast sechs Monate bis sie merkte, dass sich was tut.
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