Wohnung im Sommer unerträglich heiß – was tun?

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  • #947
    MieterMarko
    Teilnehmer

    Hallo zusammen, ich wohne in einer Dachgeschosswohnung in Köln und der letzte Sommer war die reinste Hölle. Selbst nachts über 28 Grad drinnen, schlafen unmöglich. Ich hab alles versucht: Rollläden tagsüber zu, nachts lüften, nasse Tücher über den Ventilator… hilft alles nur begrenzt.

    Jetzt überlege ich ernsthaft, ob ich mir eine Klimaanlage anschaffen soll. Bin Mieter, hab aber einen relativ entspannten Vermieter. Was kostet so ein Ding realistisch, inkl. Einbau? Und lohnt sich das überhaupt für eine Mietwohnung? Würde mich über Erfahrungen freuen!

    #948
    SparfuchsSven
    Teilnehmer

    Kenn das Problem aus eigener Erfahrung, DG-Wohnungen sind im Sommer einfach brutal. Ich hab mir vor zwei Jahren ein mobiles Klimagerät geholt (so ein Monoblock-Gerät, das man ohne feste Installation betreiben kann). Kostet zwischen 300 und 600 Euro je nach Leistung, und man braucht nur einen Schlauch zum Fenster raus.

    Nachteil: Die Dinger sind nicht super effizient und etwas laut. Wenn du was Festeres willst (Split-Anlage), wird’s teurer – Einbau inklusive so 1.500 bis 3.000 Euro würde ich schätzen. Aber da brauchst du auf jeden Fall die Erlaubnis vom Vermieter, weil Außeneinheit an der Fassade und so.

    #949
    Sarah Neumann, FinanzredakteurinSarah Neumann
    Moderator

    Wir hatten letztes Jahr dasselbe Thema, auch in Köln. Haben uns dann für eine Split-Anlage entschieden, weil die mobilen Geräte wirklich zu laut für das Schlafzimmer waren. Der Vermieter hat zum Glück zugestimmt.

    Für die Suche nach einem Fachbetrieb war diese Seite ganz praktisch: Klimaanlage Anbieter – da sind Anbieter aus der Kölner Gegend gelistet, das hat uns geholfen, schnell ein paar Angebote einzuholen. Letztendlich haben wir für Gerät + Einbau knapp 2.200 Euro bezahlt, was ich für eine Zwei-Zimmer-Wohnung eigentlich okay fand.

    Würd ich wieder so machen, der Unterschied im Schlafzimmer ist enorm.

    #950
    TechnikTim
    Teilnehmer

    Zu den Kosten noch kurz ergänzt: Bei Split-Anlagen unbedingt auf die Energieeffizienzklasse achten, A++ oder besser, sonst frisst dir das Ding im Dauerbetrieb den Strom weg. Die Anschaffung amortisiert sich dann deutlich schneller.

    Und falls du Mieter bleibst: Im Mietvertrag oder beim Auszug kann es Thema werden, wer die Anlage rückbaut oder ob sie als Einbaute gilt. Am besten schriftlich mit dem Vermieter klären, bevor du beauftragst.

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